Skip to main content

Schwindelattacken

Mögliche Ursachen einer Schwindelattacke

Schwindel kann auf vielen unterschiedlichen Ursachen beruhen. Höhenschwindel und Schwindelgefühlen aufgrund von Alkoholkonsum seien hier weniger Aufmerksamkeit geschenkt, da diese Ursachen offensichtlich sind und sich im äußeren Umfeld des Menschen befinden.

Hintergründe einer Schwindelattacke

Schon Koffeinentzug verursacht teileise Schwindelattacken bei Menschen, die viel Kaffee trinken. Bei Tabak verhält es sich nahezu ebenso. Schlafen, so heißt es im Volksmund, sei die beste Medizin. Solange es nicht zuviel Schlaf ist, und die Rücken- und Halsmuskulatur sich nicht verhärtet, mag das wohl auch zutreffen. Ist das jedoch der Fall, dann kann zuviel Schlaf ebenso wegen eingeklemmter Nerven der Halswirbelsäule für Schwindelattacken verantwortlich sein. Manchmal hat sogar auch Sport ähnliche Auswirkungen, nämlich dann, wenn plötzlich untrainierte Hals- und Nackenmuskeln aufgebaut werden.

Nicht auf die leichte Schulter sollten Schwindelattacken genommen werden, wenn sich diese äußeren Einflüssen entbehren und nicht nur gelegentlich auftreten. Zwar müssen nicht immer lebensbedrohliche Umstände dahinterstecken, doch auch diese Ursache im Inneren des Körpers muss gefunden und möglichst behoben werden. Suchen Sie bitte zur Klärung Ihren Arzt auf, insbesondere wenn der Schwindel das erste mal auftritt.

SchwindelattackenSchwindelgefühle können sowohl psychischer Natur sein als auch physisch bedingt. Manchmal sind sie auch mit einer ganz normalen Migräne oder Sonnenempfindlichkeit erklärbar. Flüssigkeitsmangel ist eine weitere häufige Ursache von Schwindelgefühlen. Auch leiden Frauen kurz vor ihrer Menstruation häufig unter diesem Symptom. Viele Beschwerden können mit ausgewogener vitaminreicher Ernährung, 2-3 Liter Flüssigkeit täglich und viel Bewegung oft schon therapiert werden.

Eine weitere und häufige Ursache für Schwindelattacken kann im Ohr liegen. Es sollte der Hals-Nasen-Ohren-Arzt bei Schwindelattacken hinzugezogen werden. Ist das Trommelfell oder das Gleichgewichtsorgan beeinträchtigt, kann das zu Schwindel führen.

Tipp: Alle sechs, sieben Jahre sollten daher die Ohren vom Arzt mindestens einmal komplett durchgecheckt werden.

 

Mögliche schwerwiegende Ursachen einer Schwindelattacke

Bis hierhin sind also die eher harmlosen Auslöser von unangenehmen Schwindelattacken genannt, die sich recht schnell und unkompliziert beheben lassen. Insbesondere bei ersten Schwindelanfällen, deren Ursache unklar ist, sollte unbedingt der Hausarzt hinzugezogen werden.

Hinweis: Insbesondere das Gleichgewichtsorgan im Ohr liegt nun im Fokus. Sollte dieses in irgend einer Form beeinträchtigt sein, muss der Arzt herausfinden, wo die Ursache liegt. Suchen Sie daher umgehend Ihren Arzt auf.

Auf Herz und Nieren geprüft?

Sollten jedoch diese Diagnosen bereits ausgeschlossen sein, so kann der Arzt auch mittels diagnostischer Instrumente und Analysen in das Innere des Körpers sehen. Teilweise sind Schwindelattacken, wenn diese nicht in den beschriebenen Situationen vorkommen, auch auf Schäden an Herz oder Nieren zurückzuführen. Da das Herz für die einwandfreie Sauerstoffzufuhr im Gehirn verantwortlich ist, ist es auf die stabile Funktion der Nieren mit deren Giftstofffilter angewiesen. Umgekehrt ist das ebenso der Fall. Sind die Nieren überfordert in ihrer Reinigungsfunktion des Köpers, so muss das Herz zu schnell arbeiten und verbraucht zu viel Sauerstoff, der für das gesunde Gehirn vorgesehen ist.

Sind Herz und/oder Nieren also überstrapaziert, so drückt sich das langfristig oft in Schwindelattacken aus. Diese Beschwerden sind meist leider nicht so schnell zu beheben, da sie oft die langfristige Folge sind von Ernährungsfehlern und/oder Bewegungsmangel sind. Doch auch Geburtsfehler oder fehlerhafte Medikation können als Ursache für die geschädigten Organe gelten. Diagnostisch können diese Beschwerden mit Ultraschall für die Nieren, Ruhe- Belastungs- und Langzeit-EKG für die Herzströme, oder dem MRT für die Organe in der detaillierten Anschau vom Arzt erkannt werden.

SchwindelHerzklappeninsuffizienz ist eine Schädigung am Organ des Herzens, welche in der modernen Zeit häufig bei Pflegepatienten auftritt, da sie ihrer gewohnten Umgebung mit der üblichen Bewegung entzogen wurden, und die natürlichen, häufig schwierigen „Allüren“ älterer Menschen nicht selten mittels Medikamenten bekämpft werden. Bewegungsmangel geht dann einher, was älteren Menschen nur selten die Kraft gibt, zu genesen, wie es ein Körper im mittleren oder jungen Alter noch recht gut kann.

Die Herzklappeninsuffizienz im fortgeschrittenen Stadium verursacht dann auch Schwindelattacken durch unzureichende Sauerstoffzufuhr.

Eine Herzklappeninsuffizienz können auch jüngere Menschen bekommen. Tückisch ist, dass diese Krankheit meist erst entdeckt wird, wenn sie schon Schäden im Körper verursacht hat. Bei ursächlich nicht erkennbaren Schwindelattacken sollten Patienten daher beim Arzt ein Langzeit- und Belastungs-EKG erstellen lassen, damit vor weiteren diagnostischen Tests ausgeschlossen werden kann, dass das Herz bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Fazit

Zusammenfassend sei erwähnt, dass dieser Artikel angesichts der zahlreichen eventuellen Gründe für Schwindelattacken keineswegs Angst schüren sollte. Sind die Schwindelattacken nicht von kurzzeitiger Dauer und auf alltägliche Umstände zurückzuführen, ist eine ärztliche Diagnose jedoch unbedingt anzuraten.


Ähnliche Beiträge